Regentonne im Winter

Mit den Novembertagen verabschieden sich die letzten Blätter von den Bäumen und alle Pflanzen bereiten sich auf den bevorstehenden Wintereinbruch vor. Ebenso wie die Natur ihre Vorbereitungen für die Frostperiode trifft, stehen im Herbst auch für den Gartenbesitzer einige Tätigkeiten an, um den Garten winterfest zu machen. Wer eine Regentonne sein eigen nennt, sollte die Tonne im Herbst unbedingt entleeren um Frostschäden zu vermeiden. Gefriert das Wasser in der Regentonne zu Eis so dehnt es sich aus. Die Regentonne mag diesem Druck nicht gewachsen sein und bekommt Risse. Besonders gefährdet sind Regentonnen aus Plastik. Bei Regenfässern aus Holz ist die Gefahr geringer, da Holz ein „arbeitendes“ Material ist, dass sich innerhalb gewisser Grenzen ausdehnen und zusammenziehen kann.

So machen Sie ihre Regentonne winterfest

Wer an seiner Regentonne einen Zapfhahn hat, kann diesen einfach öffnen und das Wasser herauslaufen lassen. Ist kein Zapfhahn vorhanden muss die Tonne ausgeschüttet werden. Um Missgeschicke zu vermeiden, empfiehlt es sich, das Regenwasser zunächst mit einer Gießkanne abzuschöpfen bis die Regentonne ohne großen Kraftaufwand ausgeschüttet werden kann. Gießen Sie das Wasser nicht direkt an die Hauswand um das Fundament nicht unnötig mit 500 Litern Regenwasser zu belasten. Anschließend wird die Regentonne umgedreht und kann so im Garten überwintern. Wer viel Platz in der Garage oder in der Scheune hat, kann natürlich die Tonne dort auch vollständig ins Trockene bringen. Nachdem auf diese Weise die Regentonne winterfest gemacht wurde, muss noch das Regenrohr auf Winterbetrieb umgestellt werden. Handelt es sich um eine Auslaufklappe, einfach diese nach oben klappen und das Regenwasser läuft in der Winterperiode in die Kanalisation.

Im Frühjahr schließlich kann die Regentonne wieder hervorgeholt werden und den Garten wie letztes Jahr mit kostenlosem und umweltgerechtem Regenwasser beglücken.